Hürden
Millionen Menschen in Deutschland suchen Arbeit. Doch hohe Hürden am Arbeitsmarkt hindern sie daran, sich neue Lebenschancen durch eine neue Beschäftigung zu eröffnen. Die INSM hat fünf wichtige Hürden identifiziert, die aktuell viele Menschen am Einstieg in den Arbeitsmarkt hindern.
Zu Recht klagen Unternehmen aktuell über unzureichende Fähigkeiten von Schulabgängern. Fakt ist: Die Zahl der Schulabbrecher und Abgänger ohne Abschluss ist vor allem an Hauptschulen zu hoch. Hier muss sich etwas ändern, damit Menschen besser gebildet werden und später erfolgreicher im Beruf sein können. Optimale Förderung gerade von Kindern aus sozial schwächeren Schichten muss bereits im Kindergartenalter beginnen. weiter lesen Der Kampf gegen Bildungsdefizite beginnt im Kindergarten
Der starre Kündigungsschutz in Deutschland hilft Arbeitsplatzbesitzern, ihren Job zu behalten. Er schadet aber den Arbeitslosen - den Outsidern -, die keinen Einstieg in Beschäftigung finden, weil Unternehmen Neueinstellungen fürchten - aus Angst, dass sie einmal eingestellte Arbeitskräfte bei einem Auftragsloch nicht mehr abbauen können. mehr zu: Kündigungsschutz schafft Komfort für Jobbesitzer - auf Kosten der Arbeitsuchenden weiter lesen Kündigungsschutz schafft Komfort für Jobbesitzer – auf Kosten der Arbeitsuchenden
33 Euro pro Stunde zahlt ein Unternehmen nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt für einen Arbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe. Und das liegt nicht in erster Linie an dem, was ein Arbeitnehmer ausgezahlt bekommt, sondern an den Lohnzusatzkosten - dem sogenannten zweiten Lohn. Diese Kosten müssen sinken, damit Deutschland im internationalen Vergleich der Personalkosten punkten kann. weiter lesen Lohnzusatzkosten: Was Arbeitskosten mit Beschäftigung zu tun haben
Immer massiver werden die Rufe nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Doch was die Befürworter nicht auf Ihrer Rechnung haben, ist die Frage, wer die Mitarbeiter einstellen oder im Job halten soll, wenn ihre Produktivität geringer ist als der angestrebte Mindestlohn von 7,50 Euro. Dieses Problem betrifft vor allem geringer Qualifizierte, die bereits jetzt Sorgenkinder des Arbeitsmarktes sind. weiter lesen Mindestlohn – was nützt er wirklich?